„Autofrei – wenigstens einen Tag!“: Aktivisten erhöhen Druck auf Stadt Augsburg#

Die Versorgung mit Öl und Gas steht auf der Kippe, und selbst die Internationale Energieagentur (IEA) ruft zum Sparen auf [1]. Verkehrswende-Aktivisti*innen wollen daraus konkrete Konsequenzen ziehen - direkt vor Ort in Augsburg.

Ihre Forderung: Die Umweltzone soll einen Tag pro Woche autofrei werden, ähnlich wie es die IEA vorschlägt. Im Gegenzug soll an diesem Tag der öffentliche Nahverkehr im gesamten Stadtgebiet kostenlos nutzbar sein.

„Die Realität ist doch längst da: Sprit wird immer teurer, und viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie ihre Mobilität bezahlen sollen. Es ist höchste Zeit, dass Augsburg handelt. Kostenloser ÖPNV ist keine Vision mehr - er ist eine soziale Notwendigkeit. Herr Freund, als neuer Oberbürgermeister muss Handeln!“, erklärt Felix Strobel.

Und weiter: „Ein autofreier Tag wäre ein klares Signal: Diese Stadt kann auch anders. Ruhiger, sicherer, lebenswerter. Wer einmal erlebt hat, wie sich Straßen ohne Autos anfühlen, will nicht mehr zurück. Genau diese Erfahrung müssen wir jetzt möglich machen.“

Die Verkehrswende-Aktivist*innen betonen, dass Ausnahmen selbstverständlich bleiben sollen: Rettungsdienste, die Feuerwehr, sowie Menschen, die aufgrund von Behinderungen auf das Auto angewiesen sind, sollen weiterhin fahren dürfen.

[1] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/iea-oelkrise-tempolimit-homeoffice-reserven-100.html