'Reiche bringt uns den Gashorror' - FFF nimmt SPD in die Pflicht

“Reiche bringt uns den Gashorror” - FFF nimmt SPD in die Pflicht#

Der Referentenentwurf der Bundesregierung zum sogenannten Gebäudemoderisierungsgesetz wurde veröffentlicht und lässt Klimaaktivist*innen aufkochen. Fridays for Future befürchtet eine Verstärkung sozialer Ungerechtigkeit und die Aufgabe von Klimazielen. Über das Wochenende haben bereits über 25.000 Menschen die Petition der Klimabewegung unterzeichnet, die die SPD dazu aufruft das Gesetz zu verhindern.

Fridays for Future befürchtet, dass die Änderungen gravierende soziale Folgen zu lasten von Mieter*innen hat. “Die Bundesregierung bringt uns den Gashorror und die Mieter*innen sind dem ausgeliefert.” befürchtet Jakob Denzler von Fridays for Future Augsburg. Da das Gesetz noch am Anfang des Gesetzgebungsverfahren steht und am Mittwoch erst innerhalb der Koalition beschlossen werden muss, setzen die Aktivist*innen auf die SPD und nehmen diese in Verantwortung. “Die SPD kann uns jetzt beweisen, dass sie noch etwas soziales in sich hat und Reiches fossile Politik aufhalten. Weiter auf die Risikotechnologie Gas zu setzen führt nur zu einer Belastung von Mietenden.” erklärt Felix Strobel. Die Hoffnung ist das Gesetz noch vor dem Einreichen in den Bundestag zu verhindern.

Ein Bohrturm am Rathausplatz - 250 Menschen protestieren gegen Fesseln durch die fossile Industrie

FFF: Ein Bohrturm am Rathausplatz - 250 Menschen protestieren gegen Fesseln durch die fossile Industrie#

Deutschlandweit fanden am 24.04. in über 60 Städten Demonstrationen für eine sozial gerechte und klimafreundliche Energiepolitik statt [1]. Auch in Augsburg demonstrierten 250 Menschen am Rathausplatz mit einer Performance und einem 4m hohen symbolischen Gasbohrturm gegen die Politik von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, die fossile Energien fördert und den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremst.

Die Aktivist*innen zeigten symbolisch, wie die aktuelle Politik der Bundesregierung und fossile Konzerne an teure fossile Technologien fesseln. Insbesondere Wirtschaftsministerin Katharina Reiche und der Augsburger Konzern Energie Schwaben stehen aufgrund des Ausbaus der fossilen Infrastruktur und weiteren Erdgasbohrungen in der Kritik: Als Katharina Reiche und “Energie Schwaben” verkleidete Personen zerren Aktivistinnen von Solar-Panels zu einem hölzernen Gasbohrturm und bremsen die Energiewende aus. Doch die Aktivistinnen befreien sich von den fesseln der fossilen Lobby und setzen sich weiterhin für erneuerbare Energien ein.

Ein Bohrturm am Rathausplatz - Aktivist*innen planen ungewöhnliche Protestaktion

FFF: Ein Bohrturm am Rathausplatz - Aktivist*innen planen ungewöhnliche Protestaktion#

Deutschlandweit finden am 24.04. in über 60 Städten Demonstrationen für eine sozial gerechte und klimafreundliche Energiepolitik statt [1]. Auch in Augsburg wird um 16 Uhr am Rathausplatz mit einer Performance und einem 4 m hohen symbolischen Gasbohrturm die Politik von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche kritisiert, die fossile Energien fördert und den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremst.

Die Aktivist*innen zeigen symbolisch, wie die aktuelle Politik der Bundesregierung und fossile Konzerne an teure fossile Technologien fesseln. Insbesondere Wirtschaftsministerin Katharina Reiche und der Augsburger Konzern Energie Schwaben stehen aufgrund des Ausbaus der fossilen Infrastruktur und weiteren Erdgasbohrungen in der Kritik: Als Katharina Reiche und “Energie Schwaben” verkleidete Personen zerren Aktivist*innen von Solar-Panels zu einem hölzernen Gasbohrturm und bremsen die Energiewende aus. Doch die Aktivist*innen befreien sich von den fesseln der fossilen Lobby und setzen sich weiterhin für erneuerbare Energien ein.

Organisierte Anreise zur Verteidigung Erneuerbarer Energien aus Augsburg am 18.04.

FFF: Organisierte Anreise zur Verteidigung Erneuerbarer Energien aus Augsburg am 18.04.#

Am 18.04. finden in vier deutschen Großstädten, darunter auch München, Demonstrationen zur Verteidigung der erneuerbaren Energien statt [1]. Klimaaktive aus Augsburg organisieren eigens dafür eine Anreise von Augsburg nach München. Die Demonstrationen sind eine Reaktion auf die Politik von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, die mit ihrer Politik fossile Energien fördert und den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremst. Der Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Augsburg ist am 18.04. um 10 Uhr am Hauptbahnhof (Gleis 8).

Aktionen zu Koalitionsverhandlungen

Die vergangene Woche war wieder einiges los. Am Mittwoch hat Fridays for Future eine Angemeldete Demonstration mit einem Kreidebild organisiert. Dazu gab es auch eine Pressemitteilung, die ihr natürlich auch hier auf der Seite findet.

Am nächsten haben haben Aktivist*innen die Logos der SPD und CSU mit hinweisen zu ihrer fehlenden Sozialpolitik versehen. Die Partein sollen daran erinnert werden, dass sie “Sozial” im Namen haben und auch eine solche Politik machen sollten.

Kunstaktion zu Kernenergieplänen

Am Dienstag hat Ministerpräsident Söder angekündigt er wolle wieder stärker auf Atomkraft setzten und sogar abgeschaltete AKW wieder reaktivieren. Das lassen sich Aktivist*innen aus Augsburg nicht gefallen und machen mit einer Kunstaktion vor dem CSU Büro darauf aufmerksam wie rückwärtsgewannt und ideologisch diese Idee ist.

Die komplette Pressemitteilung findet ihr bei unserer Sammlung an Pressemitteilungen.

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