„Klima schützen, Reiche entlassen“ – Fridays for Future ruft am 10. Juli auch in Augsburg zu Protesten auf

„Klima schützen, Reiche entlassen“ – Fridays for Future ruft am 10. Juli auch in Augsburg zu Protesten auf#

Unter dem Motto „Klima schützen, Reiche entlassen“ ruft Fridays for Future am 10. Juli 2026 zu Demonstrationen und Protestaktionen in zahlreichen deutschen Städten auf. Auch in Augsburg findet eine Demonstration statt, die um 17:00 Uhr am Rathausplatz beginnt. Dabei kritisieren die Teilnehmenden nicht nur die Erdgas-fokussierte Politik von Bundeswirtschaftsministerin Reiche, sondern fordern auch den Bayrischen Wirtschaftsminister Aiwanger dazu auf, die Gaskonzession “Lech-Ost” bei Reichling nicht weiter zu verlängern, um weitere drohende Erdgasbohrungen zu stoppen.

Nicht nur zum Spaß – Radlnacht sendet starke politische Botschaft

Nicht nur zum Spaß – Radlnacht sendet starke politische Botschaft#

Unter dem Motto “Lücken schließen – für ein durchgängiges, sicheres und komfortables Radwegenetz in Augsburg” findet am Samstag den 18.07. die 3. Augsburger Radlnacht-Demo statt.

Die Organisator*innen wollen darauf aufmerksam machen, wie wichtig sicheres Radfahren zu allen Jahres- und Tageszeiten ist. Sie fordern Oberbürgermeister Dr. Florian Freund und die neue Stadtregierung auf, konkrete Maßnahmen zum Lückenschluss im Radwegenetz zügig umzusetzen.

Polizei untätig: Aktivist*innen waren gezwungen Versammlung zu verschieben

Polizei untätig: Aktivist*innen waren gezwungen Versammlung zu verschieben#

Eigentlich sollte es nur eine kurze Demonstration werden. Mit einem satirischen Gottesdienst [1] in dem die Vergötterung der Autos kritisiert wird, wollten die Aktivist*innen auf die notwendige Mobilitätswende hinweisen und die altarähnliche Ausstellung eines Autos auf den Sommernächten kritisieren. Doch die Polizei konnte die nötigen Vorbereitungen nicht treffen obwohl die Versammlungbehörde die Demonstration genehmigt hatte.

Die Aktivist*innen erklären, dass sich die Versammlungsbehörden in den vergangenen Jahren darum kümmerten, dass die Musikanlage für die Dauer der Versammlung leiser gedreht wurde. Da die Polizei die Lautstärke der Bühne nicht regelte, wurde die Versammlung unmöglich. “Aufgrund der Lautstärke der Bühne war es nicht möglich, hörbar zu vermitteln, dass die Autowerbung bei den Sommernächten aus der Zeit gefallen ist und in einer Welt, in der die Klimakatastrophe angekommen ist, nichts mehr zu suchen hat.” erklärt Felix Strobel.

Protest für eine autofreie Innenstadt bei den Augsburger Sommernächten

Protest für eine autofreie Innenstadt bei den Augsburger Sommernächten#

Weil im Rahmen der Augsburger Sommernächte ein SUV auf dem Rathausplatz ausgestellt wird, protestieren Verkehrswendeaktivistinnen am Freitag, 26.06. um 18 Uhr mit einem satirischen “Autogottesdienst”, bei dem sie das wie auf einem Altar ausgestellte Auto anbeten. Damit kritisieren sie die autofokussierte Stadt- und Verkehrsplanung in Augsburg und setzen ein Zeichen für eine sichere und klimagerechte Stadt. An Brisanz gewinnt dieses Thema nicht nur durch die tragischen Todesfälle der vergangenen Wochen, so betonen die Aktivistinnen auch den Zusammenhang, dass Autos stark zu Hitze in der Stadt beitragen - jetzt und in Zukunft.

Die-In zum Hitzeaktionstag: Aktivist*innen werfen der Stadt Symptombehandlung vor

Die-In zum Hitzeaktionstag: Aktivist*innen werfen der Stadt Symptombehandlung vor#

Klimaaktivist*innen mischen sich beim Hitzeaktionstag ein, den die Stadt Augsburg veranstaltet. Auf dem Aktionstag will die Stadt auf über die gesundheitlichen Folgen und Risiken der Hitze aufklären. Die Aktivist*innen kritisieren, dass die Stadt zwar auf die Hitze reagiert, aber die Ursache für die steigende Anzahl der Hitzetage nicht angemessen bekämpft.

Um zu verdeutlichen, dass die Klimakrise in Zukunft zu immer mehr Hitzetoten führen wird, legen sich Aktivist*innen auf den Boden. Die Umrisse der “Hitzetoten” werden mit Kreide nachgezeichnet. Die vielen Umrisse dienen als Warnung dafür, dass die Anzahl der Hitzetote durch die Klimakatastrophe massiv steigt. Schon 2025 wurden rund 16.500 Hitze-Todesfälle durch die Klimakrise verursacht [1]. Zeitgleich sind Redner*innen zu hören, die diese Szenerie für Außenstehende einordnen.